Kein Geheimnis: Digitales Marketing hält einen immens großen Pool an Herausforderungen und Aufgaben vor. Die Liste der Nice-to-haves, Needs und Must-haves wächst unentwegt. 2018 – wie sollte es anders sein – hält für das digitale Marketing die nächste Latte an Online-Marketing-Trends parat. Gute Vorsätze lassen sich schnell fassen. Doch bei vielen Unternehmen verlieren gute Vorsätze, die das Digital Marketing betreffen, recht schnell an Energie und bleiben dann frühzeitig stecken. Woran liegt das?

Wer den Zug verpasst, muss den nächsten nehmen

In Deutschland lässt sich vor allem für den Mittelstand ein eklatanter Nachholbedarf feststellen, wenn es um digitale Themen geht. Am Bewusstsein der Entscheider und Mitarbeiter in den Unternehmen liegt das in aller Regel nicht. Das Wissen um die Bedeutung digitaler Themen ist in den Köpfen grundsätzlich angekommen. Aber das entscheidende Stück des Wegs liegt zwischen dem vorhandenen Bewusstsein und der aktiven Teilnahme. Und wer sich nicht auf den Weg macht, verpasst den Zug und muss den nächsten nehmen. Bei dem, was er eigentlich gern erreichen möchte, kommt er dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zumindest vorerst zu spät.

Es sind vor allem drei wesentliche Argumente, die viele Unternehmerinnen und Unternehmen von ihren digitalen Hausaufgaben fernhalten. Es fehle die Zeit, mögliche Maßnahmen seien zu teuer und die Angebote deckten nicht das ab, was ihr Unternehmen brauche. Die Argumente werden sehr oft von einer starken Ausrichtung nach innen abgeleitet. Es mangelt am berühmten Blick über den Tellerrand hinaus.

Digital Marketing Trends 2018

Zurück zum großen Pool der Möglichkeiten. Lead-Generierung, SEM, SEO, Social Media, Content Marketing, Video-Marketing, E-Mail-Marketing, Kampagnen-Management, Conversion-Optimierung, Analytics und so weiter und so fort. Die Liste der Fachbegriffe ließe sich nahezu beliebig fortführen und gleichsam natürlich auch die Liste der vielen vielen Tätigkeiten, die sich dahinter verbergen. Ist das Chaos also schon vorprogrammiert? Nein, das ist es nicht.

Bangemachen gilt nicht

Natürlich nutzt es nichts, im Angesicht unzähliger echter und vermeintlicher Chancen oder des Respekts vor verpassten Chancen in blinden Aktionismus zu verfallen. Ruhe zu bewahren, schont die Nerven, spart Zeit und unnötige Kosten, immer vorausgesetzt, man verwechselt planvolle Überlegungen nicht mit Zögerlichkeit oder Lethargie. Es geht, wie gesagt, um den Blick über den Tellerrand hinaus, aber gleichsam auch darum, vorausschauend zu denken. Es geht darum herauszufinden, welche Trends und Strategien zum Unternehmen und seinen Kunden passen und die entsprechenden Maßnahmen zum Wohle aller Beteiligten daraus zu entnehmen und anzugehen. Bangemachen gilt nicht.

Um vernünftig zu selektieren und anschließend effektiv auszusteuern, ist die Wahl der Mittel elementar und kann über unsere oben angeführten Scheinargumente – zu wenig Zeit, zu hohe Kosten, zu unspezifische Angebote – sehr schnell hinweghelfen. Für das eine Unternehmen mag eine ganzheitliche Marketing-Plattform die richtige Wahl zur Überbrückung des Weges zwischen Bewusstsein und Umsetzung sein. Für das andere der Consultant und die Agentur des Vertrauens, mit denen man sich zugespitzt den Online-Marketing-Disziplinen widmen kann, die absehbar zu positiven Effekten führen. Wichtig und richtig ist und bleibt, sich auf den Weg zu machen und in Bewegung zu bleiben.

Digital Trends 2018

Im Grunde können wir direkt dort anknüpfen, wo wir im alten Jahr aufgehört haben oder zumindest hätten aufhören sollen. Content ist King. Content bleibt King. Ohne guten Content geht gar nichts. Mit den richtigen Inhalten stehen und fallen die wichtigen Trends, die 2018 ihre Fortsetzung finden und für Unternehmen deshalb eine wichtige Rolle spielen werden.

  1. Influencer-Marketing gehörte bereits 2017 zu den Themen mit wachsendem Potenzial. Immer interessanter werden hier sogenannte Micro-Influencer mit niedrigeren Follower-Zahlen. Sie punkten sehr oft mit hoher Glaubwürdigkeit und eröffnen schon deshalb für kleine und mittelständische Unternehmen sehr interessante Optionen; und das zumeist zu moderaten Konditionen.
  2. Online-Shops haben Hochkonjunktur. Auch das hat Gründe. Grundsätzlich lassen sich alle Produkte online anbieten. Die Deutschen lieben es, online einzukaufen. Die Hürden, mit mobilen Endgeräten online zu shoppen, sie fallen. E-Commerce gewinnt demzufolge für fast alle Unternehmen an Relevanz. Auch lokale Einzelhändler sollten diesen Trend nicht verkennen und sich rechtzeitig sortieren und ausrichten.
  3. Content is King. Hatten wir schon. Aber welcher Inhalt ist der eigentliche König? Ganz einfach: Video-Inhalt. Schon ein Blick in die Social-Media-Netzwerke verdeutlicht das. Video Content dominiert und vergrößert seinen Vorsprung vor Link- oder Bild-Postings zunehmend. Dabei nehmen Live-Streams, die bei YouTube, Facebook, Twitter und Co. ohne Aufwand gestartet werden können, mittlerweile einen sehr sonnigen Platz auf der Aufmerksamkeits-Skala ein.
  4. „Ok Google …“, diese Ansprache markiert wohl eines der prominentesten Beispiele für angewandte Sprachsteuerung. Auch sie gehört zu den Trends, die für das Business immer wichtiger werden. So nimmt die Sprachsteuerung u.a. immer mehr Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung. „Ok Entrepreneurs … was nun?“

Fazit: Rechtzeitig handeln

Es bleibt spannend, und jedes Unternehmen ist gut beraten, den Spannungsbogen im Online-Marketing für sich zu entdecken und zu nutzen. Nehmen Sie den Zug, der Ihr Unternehmen zu seinen Bestimmungsorten bringt, aber nicht erst den nächsten oder den übernächsten.

Informationen zum Autor
Autor: Andreas Gaß
Der Autor arbeitete 13 Jahre als freier Journalist für verschiedene Tageszeitungen. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaften und Geschichte an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Seit 1997 war Gaß, zum Teil selbstständig, für mehrere Unternehmen im digitalen Marketing tätig. Er ist Geschäftsführer der CID Media.

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