Return on Investment hängt vom Surferlebnis ab.

Aus unternehmerischer Sicht ist der zu erwartende und tatsächliche geschäftliche Nutzen einer Sache das entscheidende Argument für Investitionen. Bei einer neuen Website oder einem Relaunch ist das nicht anders.

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Der Internetauftritt Ihres Unternehmens kann aber nur einen Nutzen für Sie erzielen, wenn er Besucher anlockt – also Traffic generiert – und die User begeistert. Ihr Return on Investment (ROI) hängt direkt von der Qualität des Surferlebnisses ab, das Sie für Ihre Kunden erfinden.

Return on Investment

Für ein hochwertiges Surferlebnis muss Ihre Business-Homepage in einem technisch einwandfreien Zustand und mobilefähig sein. Benutzerfreundlichkeit ist ein weiteres wesentliches Qualitätsmerkmal. Das Webdesign muss im Trend liegen. Bekommt der Besucher das Gefühl, er müsste beim Anblick Ihrer Website zuerst mit dem Staubtuch über das Display wischen, wird das nicht gerade zu einem positiven Gesamteindruck führen. Saubere Technik und überzeugendes Webdesign sind die Vorbedingungen. Psychologische Ansätze geben Substanz. Wir haben uns zwei psychologische Ansätze herausgepickt, die Sie sich unbedingt zunutze machen sollten.

1. Weniger ist mehr!

Viele Website-Betreiber halten es für richtig und wichtig, möglichst viele Angebote auf ihren Seiten zu präsentieren. Derjenige, der die meisten Köder auslegt, müsste doch auch die meisten Fische an Land ziehen. Meistens ist das Gegenteil der Fall. Zu viele Impulse stiften Unordnung und Verwirrung. Sie verzögern oder verhindern eine mögliche Kaufentscheidung. Das Hick-Hyman-Gesetz des britischen Psychologen William Edmund Hick und seines amerikanischen Kollegen Ray Hyman setzt die wachsende Zahl von Reizinformationen in einen direkten Zusammenhang mit der Zunahme an Reaktionszeit. Einfach gesagt: Je größer die Auswahl, desto länger dauert es, bis sich ein potenzieller Käufer entscheidet. Ihre Website, die für Sie und Ihre Besucher nutzbringend sein soll, muss sich aufs Wesentliche konzentrieren, um erfolgreich zu sein. Weniger ist mehr. Übersichtliche Angebote, einfache Navigationshilfen und verständliche Handlungsaufforderungen führen Sie und Ihre Kunden schneller zum Ziel.

2. Sympathie beruht auf Gegenseitigkeit!

Wer glaubt, dass seine Website zu den Online-Marketing-Instrumenten gehört, die einzig und allein der Darstellung dienen, ist auch schon auf dem Holzweg. Für Onlineshops wäre diese Herangehensweise von vornherein geschäftsschädigend. Aber auch Informationsauftritte dürfen auf keinen Fall in einem eindimensionalen Konzept verkümmern. Ihre Website sollte bidirektional funktionieren und in der Lage sein, Signale von Ihnen zum Kunden und die des Kunden zu Ihnen zu transportieren. Sympathie beruht in den meisten Fällen auf Gegenseitigkeit. Nutzerorientierte Websites berücksichtigen das. Sie setzen auf psychologische Anreize, die Sympathie erzeugen. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Umfassender und wachsender Kundenservice ist die richtige Antwort auf entgegengebrachtes Vertrauen und vermittelt ein Gefühl von Exklusivität. Machen Neu- und Bestandskunden derart positive Erfahrungen auf Ihrer Website, dann werden sie zurückkehren und es Ihnen danken.

Informationen zum Autor
Autor: Andreas Gaß
Der Autor arbeitete 13 Jahre als freier Journalist für verschiedene Tageszeitungen. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaften und Geschichte an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Seit 1997 war Gaß, zum Teil selbstständig, für mehrere Unternehmen im digitalen Marketing tätig. Er ist Geschäftsführer der CID Media.

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