Content Marketing: Was Sie tun müssen, wenn Sie vorankommen wollen.

Content is King, und der König ist nichts ohne die richtige Content Marketing Strategie. In unseren Blog-Beiträgen vom 17. April und vom 12. Mai haben wir beide Aspekte getrennt voneinander beleuchtet. Schön und gut. Die Tatsachen liegen also auf dem Tisch. Und trotzdem ist und bleibt für viele Unternehmen guter Rat teuer. Die Vorteile sind erkannt. Aber wie schaffe ich es nun tatsächlich, eine Top-Adresse für Top-Inhalte zu werden?

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Bereiten Sie sich vor.

Lassen Sie uns beginnen. Die Vorbereitung ist ein Teil der Miete. Notieren Sie als Erstes, was Sie mit Ihren Inhalten erreichen möchten.

  • Wollen Sie das Vertrauen in Ihre Fachkenntnisse aufbauen?
  • Wollen Sie Ihre Reichweite erhöhen?
  • Wollen Sie das Bewusstsein für Ihre Marke schärfen?
  • Wollen Sie ein neues Produkt vorstellen?
  • Wollen Sie Ihre Qualitäten als Ideengeber hervorheben?
  • Wollen Sie Impulse setzen?
  • Wollen Sie Aktionen oder Publikationen flankieren?
  • Wollen Sie, dass über Sie gesprochen wird?
  • Wollen Sie Aufmerksamkeit erzeugen und Neugier wecken?

Es stellen sich viele Fragen, was Content Marketing erreichen könnte. Sie müssen die Fragen stellen, die mit Ihren wichtigsten Absichten korrespondieren. Sie müssen die Antworten geben, die Erfolge für Ihr Unternehmen wahrscheinlicher machen. Wenn Sie nicht wissen, was Sie überhaupt erreichen wollen, verschwenden Sie aufs Geratewohl viel Zeit und Energie und verbuchen Streuverluste, die nicht sein müssten.

Seien Sie konkret.

Vermeiden Sie Zeitverschwendung und Streuverluste. Legen Sie zuerst die grundsätzliche Schlagrichtung Ihrer Content Marketing Strategie fest. Werden Sie anschließend konkret. Das könnte folgendermaßen klingen:

  • Ich möchte meine Besucher neugierig machen und 1.000 neue Adressen für meinen Trend-Newsletter gewinnen.

    Oder:

  • Ich möchte mit pfiffigen Inhalten dafür sorgen, dass über mein Unternehmen gesprochen wird und daraus 1.000 neue Anfragen und Kontakte entstehen.

Identifizieren Sie typische Anwender.

Sie haben die größten Chancen, Ihre Vorstellungen zu verwirklichen, wenn Sie Ihre Inhalte an Menschen richten, die davon betroffen sind. Das sind die typischen Anwender, für die Ihre Produkte und Dienstleistungen von größtem Nutzen sein können. Ermitteln Sie anhand von verlässlichen Daten die Eigenschaften der Emfänger, die interessant für Sie sind und die Sie erreichen wollen. Erstellen Sie Personas. Solche Nutzerprofile helfen Ihnen dabei, Ihre Aktivitäten in die richtigen Bahnen zu lenken. Treffen Sie Ihre Auswahl, und konzentrieren Sie sich auf jene Benutzergruppen, deren Charakteristika am besten zu Ihren unternehmerischen Intentionen passen.

Prüfen Sie Ihre Bestände und glaubwürdige Quellen.

Weiter geht’s mit einer kritischen Bestandsaufnahme. Was an Inhalten ist bereits vorhanden? Was lässt sich aufarbeiten und recyceln und was nicht? Was müssen Sie neu produzieren und wie? Um Ideen zu entwickeln, können Sie sich vielfältiger Quellen bedienen. Ihr eigenes Unternehmen ist nur eine dieser wertwollen Quellen. Durchstöbern Sie empfehlenswerte Blogs und Foren. Aus den so gewonnenen Anregungen können Sie Ihre eigenen Ideen und Erfolgsmodelle herleiten. Sortieren und selektieren Sie die Inhalte, aus denen dann Ihr eigener relevanter Content entstehen soll.

Machen Sie Pläne.

Wem Sie es überlassen, ab jetzt an die praktische Arbeit und Umsetzung zu gehen, hängt von Ihren Voraussetzungen ab. Allein oder im Team, Content Creation ist nichts, was so nebenbei geschieht. Bestimmen Sie die richtige Balance, den Rhythmus und die Timeline, die für die angestrebten Ergebnisse verbindlich sind. Vorgaben, Termine und Pläne bauen das Gerüst, das Ihre Strategie stützt und stabilisiert. Soll ein Video zum Beipiel eine wichtige Veranstaltung ankündigen, dann gehört die Lieferfrist für das Storyboard ganz sicher nicht zu den Direktiven, die im Nachhinein diskutiert und in Frage gestellt werden dürfen. Mit Zuverlässigkeit überzeugen Sie Ihre Nutzer von Ihrem Unternehmen. Ein Terminkalender, der sich hervorragend in Ihre Arbeitsabläufe einpassen und auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden abstimmen lässt, gehört zu Ihrem Handwerkszeug.

Sondieren Sie das Terrain.

Bringen Sie Ihre Inhalte in Umlauf. Dazu gehört die Kenntnis darüber, in welchen Medien sie am besten aufgehoben sind. Social Media ist ein weites Feld. Sie müssen es nicht vollständig beackern, sondern nur die Parzellen, die für Sie einen Nutzen bringen. In Facebook könnten Sie das Interesse potenzieller Kunden auf sich ziehen. Google Plus kann zum Austausch mit gleichgesinnten Fachleuten dienen. Twitter trägt zu Ihrer Reputation bei. Pinterest erzählt Ihre Stories in Bildern und Kapiteln. Ob diese beziehungsweise welche Kanäle am besten funktionieren, hängt stark von Ihrem Unternehmen und Ihren Anwendern ab. Wählen Sie nicht zufällig, sondern überlegt und zweckdienlich.

Zeigen Sie, was Sie haben.

Relevante Inhalte bedeuten ein Gut mit sehr hohem Wert. Schützen Sie Ihre Investitionen, die für Ihre einzigartigen und exklusiven Inhalte notwendig sind. Ein Fehler wäre es, Ihren Content nicht genügend zu promoten. Machen Sie weiter. Wuchern Sie mit dem Pfund, das Sie in den Händen halten. Verbreiten Sie Ihre Inhalte fortwährend. Es ist nicht mit einem Tweet getan. Der einzelne Post in Facebook gerät leicht in Vergessenheit. Rufen Sie ihn immer wieder in Erinnerung und verfahren Sie auf allen Frequenzen, auf denen Sie funken, in genau dieser Weise.

Nutzen Sie wachsende Ressourcen.

Sie erinnern sich. Schon bei der Bestandsaufnahme stellten wir die Frage, was sie recyclen können. Nun ist Ihr Bestand gewachsen, und Sie verfügen auch für die Aufarbeitung über mehr und mehr Ressourcen. Ihre Möglichkeiten nehmen zu, und das ist gut so und ein ganz entscheidender positiver Effekt von kontinuierlichem Content Marketing. Bleiben Sie also dran.

Machen Sie sich Zahlen zunutze.

Die beste Möglichkeit, die Auswirkungen Ihrer Anstrengungen zu beurteilen, sind stichhaltige Auswertungen. Steigen Ihre Besucherzahlen? Bleiben die User auf Ihren Seiten? Wie verhält sich die Conversion Rate? Sie müssen nicht alles, aber Sie können fast alles messen. Suchen Sie sich die Werte aus, die Ihnen am besten Aufschluss über den Erfolg Ihrer Webseiten geben. Überprüfen und analysieren Sie sie regelmäßig. Zahlen lügen nicht. Ziehen Sie Schlüsse, und leiten Sie weitere Maßnahmen ab, die Sie zu ihrem Masterplan hinzufügen. Gehen Sie immer wieder auf Anfang.

Here we go:

  • Bereiten Sie sich vor.
  • Seien Sie konkret.
  • Identifizieren Sie typische Anwender.
  • Prüfen Sie Ihre Bestände und glaubwürdige Quellen.
  • Machen Sie Pläne.
  • Sondieren Sie das Terrain.
  • Zeigen Sie, was Sie haben.
  • Nutzen Sie wachsende Ressourcen.
  • Machen Sie sich Zahlen zunutze.

Fazit

Ganz egal, wie Sie Content Marketing bis jetzt für Ihr Unternehmen eingesetzt haben oder wie Sie es in Zukunft einsetzen wollen. Positive Effekte werden sich nur dann einstellen, wenn Sie einen guten Plan entwerfen und seine begründeten Etappen unbeirrt durchalten. Der Ehrgeiz, den Sie dafür brauchen, entspricht dem Ehrgeiz, der immer nötig ist, wenn man vorankommen möchte.

Wir haben in diesem Beitrag aufgezeigt, wie Sie dabei grundsätzlich vorgehen können und sollten. Bereiten Sie Ihre Strategie systematisch vor. Denken und handeln Sie in Schritten. Setzen Sie verbindliche Termine. Überprüfen Sie immer wieder, was sich getan hat und was Sie vielleicht ändern oder weiter verbessern können. Gestehen Sie ihrem Geschäft eines der mächtigsten Marketing-Instrumente zu, indem Sie Ihre Hausaufgaben machen und ausdauernd und beharrlich arbeiten. Selbstverständlich steht Ihnen die CID Media dabei sehr gern zur Seite.

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Informationen zum Autor
Autor: Andreas Gaß
Der Autor arbeitete 13 Jahre als freier Journalist für verschiedene Tageszeitungen. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaften und Geschichte an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Seit 1997 war Gaß, zum Teil selbstständig, für mehrere Unternehmen im digitalen Marketing tätig. Er ist Geschäftsführer der CID Media.

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