Google-Ankündigung macht weitreichende Konsequenzen wahrscheinlich

Seriöse Agenturen haben ihre Kunden spätestens mit der Einführung des Google-Kennzeichens „Für Mobilgeräte“ darauf hingewiesen, dass umwälzende Veränderungen ins Haus stehen könnten, die möglicherweise mühsam errungene SEO-Erfolge massiv in Frage stellen.

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In unserem Blogposting vom 31. Januar handelten auch wir mit Zahlen einer rasanten Entwicklung. Der CID-Media-Trend-Newsletter vom 4. März behandelte die Thematik erneut.

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Google Mobile Search

Das Google-April-Update

Nun haben wir Gewissheit. Am Dienstag, dem 26. Februar, hat der Suchmaschinen-Riese die Katze aus dem Sack gelassen: „Starting April 21, we will be expanding our use of mobile-friendliness as a ranking signal.“ Noch niemals zuvor machte Google im Vorfeld von Algorithmus-Anpassungen eine Ankündigung dieser Art und legte gleich mit offen, ab wann das Update in Kraft treten wird. Wer die bemerkenswerten Zeichen entsprechend deuten mag, der wird sich auf weitreichende Konsequenzen einstellen.

Global Player bestimmt die Spielregeln

Zwar ist bekannt, dass Google noch nicht von einem alleinstehenden mobilen Rankingalgorithmus spricht. Das Unternehmen wird auch über den 21. April hinaus Desktop-Rankingfaktoren für die Anzeigen in der Mobile Search einbeziehen. Wer sich darauf verlassen will, dass das auch so bleibt, der könnte über kurz oder lang mit Zitronen gehandelt haben. Es ist viel eher davon auszugehen, dass Google weitere Rankingfaktoren im Kontext der mobilen Suche auf den Prüfstand hebt und früher oder später anpasst.

Schon jetzt hat Google wieder einmal gezeigt, dass der Global Player die Spielregeln bestimmt und dabei die Abhängigkeit der Shop- und Website-Betreiber von den organischen Suchergebnissen ausnutzt. Wer deshalb nach anderen Möglichkeiten sucht, findet in den Bereichen Content Marketing und Social Media Marketing Alternativen, um seine Zielgruppen zu erreichen. Allein der Gedanke, aufgrund entstehender Nachteile im Suchmaschinen-Ranking wirtschaftliche Einbußen in Kauf nehmen zu müssen, wird den meisten Unternehmen sehr unangenehm sein.

Zurückhaltung wird sich rächen

Welchen Anteil der Rankingfaktor „mobile friendly“ in der Ranking-Berechnung ab dem 21. April einnehmen wird, bleibt derzeit noch offen. Prognostizieren lässt sich bei all dem Wirbel mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass der Anteil spürbar ausfallen wird, vor allem für die, die mit Rücksicht auf ihr Budget vornehme Zurückhaltung üben und weiterhin außen vor bleiben. Ohne sich allzu weit aus dem Fenster zu lehnen, lässt sich gleichzeitig voraussagen, dass die negativen Folgen für Sites, die nicht optimiert sind, zukünftig fortschreitend stärker spürbar sein werden.

Wer das nicht riskieren möchte, sollte handeln, je früher, desto besser. Denn obwohl bestens geeignete Lösungsansätze vorhanden sind, braucht gut Ding Weile. Es reicht nicht, allein den Kriterien der Suchmaschine zu genügen, die mit der menschlichen Wahrnehmung nicht deckungsgleich sind. Weiterhin gut gefunden zu werden ist eines. Vom Konsumenten wohlwollend beurteilt und wahrgenommen zu werden ein anderes spannendes Thema. Für den technischen wie den gestalterischen Teil setzen Gewerbetreibende auf das richtige Pferd, wenn sie sich guten Agenturen mit der nötigen Erfahrung, Manpower und Expertise anvertrauen. Ob es dann ein vergleichsweise budgetschonendes Responsive Webdesign oder ein Mobile Design, ob es ein CMS, ein Shop-System oder die langwierigere und kostenintensivere Developer’s Solution sein darf, sollte aus einer seriösen Beratung und dem dazugehörigen Konzept hervorgehen.

Informationen zum Autor
Autor: Andreas Gaß
Der Autor arbeitete 13 Jahre als freier Journalist für verschiedene Tageszeitungen. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaften und Geschichte an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Seit 1997 war Gaß, zum Teil selbstständig, für mehrere Unternehmen im digitalen Marketing tätig. Er ist Geschäftsführer der CID Media.

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