Landen und gleich wieder abheben

Landing Pages können ein sehr gutes Mittel sein, um Ihrem Business im digitalen Marketing spürbar mehr Schwung zu geben. Natürlich passiert das nicht automatisch. Es ist wichtig, sich entsprechend vorzubereiten anstatt einfach loszulegen. Hier sind sechs Faktoren, die Sie auf dem Schirm behalten sollten.

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 Von der Landing Page zur Conversion Rate

1. Viele Landing Pages, viele Chancen

Eine größere Zahl von Landing Pages zu unterhalten, bedeutet zunächst einmal, dass ich mehr Möglichkeiten habe, individuelle Angebote zu platzieren. Ich liefere also mehr Ziele für die Webcrawler der Suchmaschinen und gleichsam für die Gemeinde potenzieller Interessenten. Aber Vorsicht! Das heißt nicht, dass wir nun hergehen und das mehr oder weniger gleiche Angebot unter 50 verschiedenen Adressen in 50 verschiedenen Designs ins Internet pumpen sollten. Merken Sie sich unbedingt: Zufall und Beliebigkeit sind die größten Feinde von Konversionsraten (Conversion Rates).

2. Es geht um den CtA

Kreativität, Ideen und die richtige Ansprache eröffnen indes vielfältige Chancen für eine anständige Konversionsrate. Dabei ist die Landing Page als solche ein Spezialist, denn sie dient als einzelne Seite nur einem einzigen Ziel. Besucher in möglichst großer Zahl sollen einer bestimmten Handlungsaufforderung nachkommen, dem Call-to-Action, kurz CtA.

Als einzelne Mosaiksteine werden Landing Pages zumeist in eine Kampagne eingebettet und optimal auf die Zielgruppe zugeschnitten. Alle wichtigen Bestandteile der Page gehören in das Konzept, das letztlich den CtA auslösen soll:

·       Logo

·       Überschrift (Headline)

·       Unterüberschrift (Subline)

·       Einleitung

·       Visualisierung des Angebots (Hero Shot)

·       Alleinstellungsmerkmale (Unique Selling Points – USPs)

·       Call-to-Action

·       Vertrauensbildende Elemente (Trust Signals)

3. Überzeugungskraft, Vertrauen und Emotion

Das Konzept als solches folgt klaren Regeln. Die Inhalte müssen vertrauenswürdig, aussagekräftig, übersichtlich und verständlich sein. Beschränken Sie sich auf Dinge von Belang. Einfache, nachvollziehbare Strukturen korrelieren mit einem Design, das den Besucher für das Angebot einnimmt. Emotionalität erhöht den Wiedererkennungswert und weckt die Neugier der User. Machen Sie Ihre Leistungen sichtbar, ohne den Betrachter zu überfordern.

4. Erfolgsfaktor Technik

Zu den konzeptionellen kommen technische Notwendigkeiten wie schnelle Ladezeiten und die Eignung für Notebooks, Tablets, Pads und Smartphones. Eine optimale Darstellung auf allen Endgeräten ist unverzichtbar. Responsive Webdesign bietet dazu alle Möglichkeiten.

5. Erfolgsfaktor Marketing

Passt der Rahmen und passen seine Inhalte, ist die Arbeit noch nicht getan. Denn was ist eine gelungene Landing Page wert, die niemand kennt? Nichts! Nun muss Traffic auf die Seite. Um dies zu bewerkstelligen gibt es ein ganzes Arsenal an Mitteln, unter anderem

·       Newsletter

·       Social-Media-Netzwerke

·       Videos

·       Blogs

·       Organische Suchmaschinenergebnisse

·       AdWord-Kampagnen

·       Advertisement

·       TV, Radio

·       Print

6. Erfolgsfaktor Weiterentwicklung

Und jetzt? Jetzt ist wichtig, was von Anfang an wichtig war. Funktioniert die Landing Page? Entwickeln sich die Konversionsraten? Bekomme ich Leads? Das ganze Paket taugt nichts ohne Beobachtung und Analyse, ohne Tests und die Weiterentwicklung, die aus den Ergebnissen folgt. Und weiter geht’s.

Informationen zum Autor
Autor: Andreas Gaß
Der Autor arbeitete 13 Jahre als freier Journalist für verschiedene Tageszeitungen. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaften und Geschichte an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Seit 1997 war Gaß, zum Teil selbstständig, für mehrere Unternehmen im digitalen Marketing tätig. Er ist Geschäftsführer der CID Media.

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